foto-congreso-peruText: Hildegard Willer, Mission 21-Regionalkoordinatorin für Peru und Bolivien und freie  Journalistin in Lima, Peru.

Sofia Chapana stellt Kerzen in der Form der «Chakana», des Andenkreuzes auf den Boden. Jede Kerze hat eine andere Farbe und in der andinen Mythologie eine besondere Bedeutung: «Die rote Kerze im Osten steht für die Geburt des Lebens», erklärt die indigene Theologin aus Bolivien. «Die schwarze Kerze im Westen für die Weisheit der Vorfahren, die weisse im Norden steht für die Entrüstung über ungerecht und zu früh Gestorbene; die gelbe Kerze im Süden für die Fruchtbarkeit und die grüne in der Mitte für die Integration unserer Kraft, die aus der Erde kommt».

Die Teilnehmenden stehen im Kreis um das nun leuchtende Andenkreuz. Es ist die Schlusszeremonie nach vier Tagen intensiver Reflexion über Religion und Gender an der traditionsreichen San Marcos-Universität in der peruanischen Hauptstadt Lima. Organisiert hat das Treffen eine Gruppe ökumenischer Theologinnen rund um die theologische Ausbildungsstätte AETE, einem Projektpartner von Mission 21.

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