Beruf: Dorothy arbeitet für die Rechte von Frauen, Kindern, Jugendlichen und Menschen, die von HIV/Aids betroffen sind. Sie lebt in Bamenda in der Nordwestregion von Kamerun. Sie arbeitet bei “Aid International: Christian Women of Vision” (AIChrisWOV).

  1. Was war Ihre erste Begegnung mit Mission 21 oder der Basler Mission?

Durch einen Programmverantwortlichen von Mission 21, der von der kamerunischen Frauenarbeit und der HIV/Aids Arbeit hörte, erfuhr ich von Mission 21. Er sah die Dringlichkeit unserer Arbeit mit Frauen, HIV-Betroffenen, Waisen und Strassenkindern. Während seiner Projektbesuche hat er die Reaktion der Zielgruppe wahrgenommen und sich entschlossen mit uns zu arbeiten.

  1. Was ist Ihr Beitrag zur Ermächtigung von Frauen?

Unser Beitrag zur Ermächtigung der Frauen ist der Kampf für die Rechte von vulnerablen Frauen und Mädchen. Wir arbeiten in den Bereichen Sensibilisierung, Bildung, Training und Förderung der finanziellen Selbstständigkeit der Frauen. In den Gebieten Frauen und HIV/Aids haben wir die Frauen sensibilisiert Integrität zu wahren und die Anzahl neuer Infektionen zu senken.

  1. Warum denken Sie ist die Ermächtigung von Frauen innerhalb von Faith Based Organizations (FBO= Glaubensbasierte Organisationen) wichtig? 

Religiöse Institutionen, aber auch Traditionen und Bräuche, halten oft an der Vorstellung fest, dass Frauen in allen Gebieten die Unterlegenen sind. Doch mittlerweile ist das Bedürfnis gewachsen, Frauen zu befähigen Führungsaufgaben zu übernehmen. Die Ermächtigung von Frauen wird dazu führen, dass Opfer von genderbasierter Diskriminierung ihre Stimme erheben werden. Frauen haben Fähigkeiten und sollen deshalb auch gleichen Zugang zu Ressourcen und Möglichkeiten haben. Die Ermächtigung von Frauen wird Frauen von Misshandlungen, Ausbeutung und Unterdrückung befreien.