Beruf: “Secretary of Women Development Centre”(Frauen-Entwicklungszentrum). Pfarrerin und Lehrerin an der Bibelschule der Protestantischen Kirchen in Sabah – Malaysia (PCS).

1) Was war Ihre erste Begegnung mit Mission 21 oder der Basler Mission?

Mein erster Kontakt mit Mission 21 entstand durch meine ehrenamtliche Mitarbeit für die regionale Koordinationsstelle in Jakarta.

2) Was ist Ihr Beitrag zur Stärkung von Frauen?

Erstellen und Begleiten eines Einkommensförderungsprogramms für Frauen in den Dörfern mithilfe des Pusat Pembangunan Wanita (Frauen-Entwicklungszentrum) der protestantischen Kirche von Sabah, Malaysia. Wir setzten Genderfragen in Kontext mit der christlichen Ethik und der pastoralen Beratung, um die Studierenden meiner Bibelklasse der PCS, für Genderanliegen zu sensibilisieren. Zudem leisten wir Hilfestellung in der Sensibilisierung für Genderanliegen in Katastrophen- und Notfällen.

3) Warum denken Sie ist die Stärkung von Frauen innerhalb von Faith Based Organizations (FBO= Glaubensbasierte Organisationen) wichtig?

Die Stärkung von Frauen ist eine sehr wichtige Angelegenheit in FBO, weil Frauen positive Veränderungen in der Welt machen können, wenn sie die Möglichkeit und Ehrlichkeit besitzen. Die meisten FBO, vor allem Kirchen benutzen den Glauben um Frauen zu diskriminieren. Wir stärken und befähigen Frauen, um Möglichkeiten und Chancen zu öffnen, damit diese ihre Stimme für ihre Anliegen erheben können. Zudem leiten wir ein Einkommensförderungsprogramm für Frauen.

Viele Mitglieder der Frauengruppe glauben, dass Gott ihnen auf dem Weg zur Gleichberechtigung hilft. Deshalb können wir das Vertrauen der Frauen in ihren Glauben nicht ignorieren. Wir unterstützen die Frauen und ermutigen sie mehr für ihre Rechte zu tun. Das Programm ist kollektiv organisiert. Es gründet auf den Bedürfnissen der Frauen und was sie tun möchten. Die Teilnehmenden sind vor allem Mitglieder von Kirchen, vor allem der PCS. Aber in den drei Gruppen gibt es auch vier Frauen, die Mitglied in einer Moschee sind. Ich denke sehr, dass wenn Frauen ihre Wünsche und Bedürfnisse aussprechen können, die Gesellschaft ihnen wenigsten Gehör schenken muss.