Foto de EtelEtel Nina Cáceres wurde in Arequipa, Peru, geboren. Sie erwarb an der Universität San Agustín in Arequipa ihr Diplom in Sozialwissenschaften.

1983 reiste sie auf der Suche nach dem Sinn des Lebens  in den Süden der Anden und stieß dort auf  eine Kirche, die die Gemeinschaft der Heiligen lebte eine Kirche, die allen offen stand, eine menschliche Kirche, die die Armen und die Laien aufsuchten, eine Kirche, deren Pfarrer zum Dorf und mit dem Dorf marschierten. Sie dachte sich: „Hier  ist mein Platz” und ist bis heute dort geblieben: in der Kirche Surandina.

Sie übte das Amt der Leiterin des diözesanen Büros der katholischen Erziehung der Prälatur von Sicuani aus. In der Erziehungspastoral bemühte sie sich um eine. Seit 2008 hat sie das verantwortungsvolle Amt der Leitung des Südandinischen Forschungsinstituts und der Solidaritätsaktion (ISAIAS – so die spanische Abkürzung) inne. Der Fokus dieses Instituts liegt auf der Menschenwürde, es hält den Glauben an einen leibhaftigen Gott hoch, es strebt an die Menschen zu befreien und sein Ziel ist es zu einer gerechten und brüderlichen Gesellschaft beizutragen. damit Sein Reich schneller komme.

In den letzten Jahren hat sie sich vor allem für Projekte für und von Frauen eingesetzt, die dazu dienten ihr theologisches Empowerment voranzutreiben, und das gezielt auf den Handlungsrahmen der Lebensumstände der Frauen in den Anden ausgerichtet. Ein weiterer Schwerpunkt war sozialpolitischer Natur: das Aufbauen von
Netzwerken und das Vorantreiben einer Beteiligung der Frauen in politischen Bereichen des öffentlichen Lebens – Bereiche also, in denen es um Entscheidungsfindung geht und in denen es wohl noch ein langer Weg sein wird, bis tatsächlich Gleichheit und Gerechtigkeit erreicht werden können. Seit 2012 arbeitet sie aktiv im Frauennetzwerk von Mission 21 in Lateinamerika. Derzeit ist sie die Koordinatorin des  Lateinamerikaprojekts “Stärkung und Aufbau von Netzwerken durch theologische Arbeit der Frauen und ihre Präsenz in politischen Bereichen”. Dieses Projekt wurde von Frauen der Mission21 in Lateinamerika konzipiert.

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