Der Frauenbrief 2019 entwirft Welt, Gesellschaft und Kirche prophetisch als einladende, gastfreundliche Räume, in denen „alle dabei sind“. Damit Orte, welche die ganze Schöpfung umarmen, möglich werden, braucht es eine Bewegung, die hierarchische und ausschliessende Strukturen transformiert.

Von der Bedeutung von Inklusion und Diversität zeugt dieses Heft gleich auf mehreren Ebenen. Olga Montúfar Contreras aus Mexiko berichtet von ihrem Kampf für die Rechte von indigenen Menschen mit Behinderungen. Ebed Grijalva Yauri aus Peru schildert, was durch Diskriminierung und Fundamentalismus bedroht ist. Was wir gewinnen können, wenn wir den Dialog mit dem anderen suchen und Unterschieden mit Offenheit begegnen, wird auch durch die Lektüre von Marie-Claire Barth-Frommels Text deutlich; sie erzählt vom aussergewöhnlichen Leben der indonesischen Anthropologin Tapi Omas Ihromi-Simatupang.

Dieses Heft ist zudem selbst Ergebnis eines partizipativen Prozesses: Die abgedruckten Beiträge stammen von Partnerinnen aus Afrika, Lateinamerika und Asien. Sie berichten uns von ihren vielfältigen Erfahrungen aus unterschiedlichen Perspektiven. Wir sind stolz, dass der Frauenbrief Mitteilungskanal eines weltweiten Netzwerkes ist!

Den neuen Frauenbrief finden Sie auf unserer Internetseite direkt als PDF-Dokument.

Freundliche Grüsse

Mission 21

Evangelisches Missionswerk Basel

Josefina Hurtado Neira

Leiterin Stabstelle Frauen und Gender