Mission 21 setzt sich in allen Projekten und Programmen ein gegen Unterdrückung, Armut und die Ausbeutung von Mensch und Natur für ein Leben in Würde, im Einklang mit der Schöpfung und dem Frieden. Um dieses Ziel zu erreichen, bildet die Advocacy-Arbeit einen wichtigen Schwerpunkt. Mit dem Advocacy-Programm sollen Frauen befähigt werden, ihre Rechte lokal, national und international vertreten zu können. So fanden im Juni 2016 und im Juni 2017 zwei Workshop statt, in dem Frauen in Schlüsselfunktionen aus verschiedenen Projekten der Partnerkirchen und Partnerorganisationen in Asien, Afrika und Lateinamerika zu Trainers of Trainers ausgebildet wurden. Sie sollen Multiplikatorinnen für Frauen-Menschenrechte werden. Schwerpunkt des diesjährigen 3.5-tägigen Workshops war der Erfahrungsaustausch, die Vernetzung und die persönliche Stärkung der Teilnehmerinnen. Thematisch stand die kontextuelle Theologie im Zentrum und die Frage, wie deren Anwendung als Ressource für die Advocacy-Arbeit genutzt werden kann. Als faith-based Organisation ist Mission 21 davon überzeugt, dass kontextuelle Theolgie ein hohes Potential für die Advocacy-Arbeit beinhaltet. Das biblische Arbeiten kann als wertvolles Instrument genutzt werden, um Diskriminierungen und Gewalterfahrungen zu thematisieren, ein Bewusstsein für ungerechte Praktiken zu schaffen und schliesslich gesellschaftliche Veränderungsprozesse zu bewirken.