Hendri Wijayatsih (Partner von Mission 21, Indonesia)

One Billion Rising fand dieses Jahr am 14. Februar vor der Gadjah Mada Universität (älteste Universität Indonesiens) in Yogyakarta statt. Die Polizei hat uns verboten die Veranstaltung – wie im letzten Jahr- im Stadtzentrum abzuhalten. 2016 haben wir den Namen “One Billion Rising” und die Ziele der Aktion klar benannt. Doch aus Sicherheitsgründen – im vergangenen Jahr versuchte uns eine intolerante Gruppe einzuschüchtern – ersuchten wir die Behörden in diesem Jahr lediglich um eine Erlaubnis für eine Tanzveranstaltung… Sie wussten nicht, dass wir für „Victory, Valentine und Vagina“ tanzten, dass wir für die unterdrückten Kinder und Frauen dieser Welt tanzten. Wir protestierten gemeinsam mit Aktivisten und Aktivistinnen, LGBT und Frauen und Kindern, die Opfer von Gewalt wurden. Einige Teilnehmende waren Überlebende von sexueller Gewalt und Unterdrückung aus Papua. Ich habe gelernt, wie wichtig es ist „safe spaces“ zu schaffen, um einander zu unterstützen und unser Netzwerk für die Menschlichkeit zu stärken.